Homöopathie

Die Homöopathie ist eine seit über 200 Jahren bewährte, sichere und unschädliche Behandlungsmethode, die von dem genialen Arzt, Chemiker und Apotheker Dr. Samuel Hahnemann( 1755-1834) entwickelt wurde.
Er forderte: „Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“ (griechisch homoin = ähnlich, pathos = Leiden) und berief sich damit auf die Arbeiten von Paracelsus (1493-1541), der auf die natürlichen Heilkräfte des Organismus setzte.

Das Wort Allopathie (die heutige Schulmedizin) geht ebenfalls auf Hahnemann zurück. Er wollte damit eine Therapie kennzeichnen, die nach anderen (griechisch allon = anders, entgegengesetzt) Grundsätzen vorgeht als die Homöopathie. So z.B. werden Kopfschmerzen, Muskelschmerzen etc. mit einem Schmerzmittel behandelt. Aber diese damals verständliche Gegensätzlichkeit sollte in der strengen Form heute nicht mehr beibehalten werden. Es geht nicht um das Entweder-Oder, sondern um das Sowohl-Als Auch. Die Homöopathie ist ein Teil der Gesamtmedizin. Ein wesentlicher Teil.

Die Homöopathie geht davon aus, dass Symptome nicht die zu bekämpfende Krankheit sind. Sie sind Zeichen der Auseinandersetzung des Organismus auf Störungsursachen. Die Symptome deuten auf selbsttätige, aktive Regulierungsvorgänge des Organismus hin. 

Die Homöopathie ist eine Regulationsmedizin und verordnet Mittel, die die Selbstheilungskraft des Körpers anregen und beim Kranken einen Reiz hervorrufen, der die Krankheit selber auslöscht. Die homöopathischen Präparate mobilisieren den Körper energetisch, sein Gleichgewicht wieder zu erreichen. Vielleicht kann man auch so sagen: Das homöopathische Mittel ahmt quasi die echte Krankheit nach und wegen seiner Ähnlichkeit mit der krankmachenden Störung bekommte es Zugang zu den blockierten oder geschwächten Ordnungskräften. Das Letzte bleibt uns jedoch bis heute verborgen, wie viele der feinsten Vorgänge in biologischen Prozessen.

Die Heilmittel der Homöopathie basieren auf mineralischen, chemischen, tierischen und vor allem pflanzlichen Ausgangsstoffen. Bei ihrer Herstellung geht es vor allem um den Potenzierungsgrad. Ausgehend von der Ursubstanz wird in zahlreichen Schritten verdünnt und verschüttelt (=Potenzierung), wobei das Heilmittel mit jedem Verdünnungsschritt an Dynamik gewinnt. Je niedriger die Potenz ist, desto mehr Ursubstanz befindet sich im Präparat und desto körperbezogener ist die Wirkung. Mit der Höhe der Potenz steigt die Mächtigkeit der  enthaltenen Schwingungen und damit die Wirkung des Heilmittels bis in die seelischen Grundlagen.
 
Homöopathie findet ihre Anwendung eigentlich bei fast allen Erkrankungen, sofern der Körper noch in der Lage ist auf einen Reiz zu reagieren. Dort wo vitale Mechanismen zerstört sind, wo der Reiz keine Beantwortung mehr findet oder wo zwingend chirurgische Interventionen nötig sind, haben andere Behandlungsmethoden ihren Platz ( z.B. Dialyse bei chronischem Nierenversagen, Bypass-OP nach Herzinfarkt etc.). Wobei es sich allerdings häufig empfiehlt Homöopathie als Zusatzbehandlung zur Schulmedizin einzusetzen.
Wo möglich sollte die Regulation des Körpergleichgewichts oberstes Ziel sein.


Homöopathische Anamnese:
Das ist die Befragung des Patienten, die bei Erwachsenen 1-2 Stunden dauern kann, wobei den Homöopathen vor allem diejenigen Symptome interessieren, die etwas über das subjektive Befinden aussagen. Es  entscheidet nicht die Höhe des Fiebers über das Arzneimittel sondern wie der Patient sich dabei fühlt. Ist er unruhig, benommen, schwitzt er oder ist er trocken, hat er Durst, wie viel und worauf, ist er blass, gerötet, will er seine Ruhe oder braucht er Zuwendung etc.. Alle Veränderungen im geistigen und körperlichen Bereich werden sorgfältig registriert um das passende homöopathische Mittel zu finden.

Kosten:
Die  homöopathische Anamnese, die üblicherweise nur einmal nötig ist, kostet nach
GOÄ: € 120.- bei Erwachsenen
          €   60.- bei Kindern
Die Kosten werden von den Privatkassen übernommen. Von den gesetzlichen Kassen werden sie von den meisten BKK’s und der Securvita übernommen. Der Deutsche Zentralverband homöopathischer Ärzte hat einen IV-Vertrag mit einigen Kassen. Am besten sie informieren sich bei ihrer Kasse oder im Internet unter: http://www.dzvhae.de